Danach ging es lustig für ca. 3 Stunden weiter über Highway und Nebenstraßen im Linksverkehr. Um eines vorwegzunehmen: die Inder fahren ziemlich „schmerzfrei“ (selbst im Vergleich zu den Chinesen…). Es gilt das Recht des Stärkeren. Wer, wie wir, im Geländewagen unterwegs ist, drückt Motorräder, Dreiräder und Kleinwagen langsam und stetig zur Seite, sowohl beim Einscheren nach einem Überholmanöver als auch während des Überholvorganges auf der Gegenfahrbahn. Größeren Objekten, wie Lastwagen oder Bussen, wird dagegen ausgewichen.
Die einzigen Wesen auf die Rücksicht genommen wird, sind Kühe. Liegt eine selbige im Weg, wird sie elegant bei Höchstgeschwindigkeit umschifft, ohne ihr ein Haar zu krümmen. Nachdem wir uns vom Hotel bis zur Strandpromenade durchgeschlagen hatten, setzten wir uns in ein dortiges Café. Das Café war von einer Masse von Menschen umlagert und irrigerweise dachten wir zunächst, dass dieser Trubel allein unserer Anwesenheit gelten würde. In Wirklichkeit belagerten die Menschen einen der vielen uns aber eher (uns) unbekannten Bollywood-Stars. Wir zogen also weiter, um uns ein vorgezogenes Abendessen zu genehmigen, was uns auch nach der langen Anreise durchaus zustand.
Den Abend ließen wir in der Bar des Hotels gemütlich ausklingen, um bald schlafen zu gehen, da wir am kommenden Tag ab ca. 14 Uhr die Weiterreise nach Bangalore antreten werden.
Indische "Umweltplakette"


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